Die Ausstellung:
Joanna Schultes raumgreifende Installation „We’ve got to get in to get out und Außen ist das Gegenteil von Innen“ im großen Ausstellungsraum des KUBUS verschiebt die Beziehungen zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit, Natur und Urbanität. Ihre komplexe Installation bietet uns einen geführten Weg auf einem Wandersteg aus Holzbohlen. Im Gehen entdecken die Besucher*innen Pflanzenreste, Collagen, Graffitis, Kunststofftiere, Rastplätze, Klänge, Gerüche, Film und vieles mehr. Joanna Schulte präsentiert uns urbane Ästhetiken außerhalb der Städte. Auf ihren Wanderungen und Recherchen trifft die Künstlerin auf verlassene Architekturen, die in Besitz genommen werden durch Sprayer, Birken oder Wildkräuter. Zugleich versetzt sie in ihrer Installation Dinge aus der Natur in den Kunstraum und schafft so eine ebenso widersprüchliche wie poetische Fusion von Draußen und Drinnen, Außen und Innen. Im Gehen über ihren Steg werden wir aufgefordert über die Gegensätzlichkeit unserer Welt nachzudenken. Und letztlich auch darüber, wohin wir gehen – zwischen Zivilisationskritik und Selbsterkenntnis.
Multimediainstallation
Holzsteg 22m lang, Teppiche, Laub, 2 Eichenbänke, Stempelhäuschen I, 2019/2024, Stempelhäuschen II, 2019/2024, Stempelhäuschen III, 2024, Schnapshäuschen, 2 Digitale Bilderrahmen mit Videoloops PFÜTZE I und PFÜTZE II, 2024, Klangkompostion THINK ABOUT YOUR INSIDE, verteilt auf 8 Aktivboxen, Bogenschützentiere, Wanderschild, Aquarelle aus der Serie. Nicht Nichts, Collagen aus der Serie: Draußen ist das Gegenteil von Drinnen, Fotografien Oderbrück und Stieglitz aus der Serie: Rot und Wald, Fine Art Print kaschiert auf MDF, 30 x 20 cm, 2024, Oderbrück, Fine Art Print auf Banner im Außenraum, 2,40 x 160m, ENDE Schild, Video-Loop: Wanderin auf dem Berg nahe dem Gipfelkreuz, 103 Stricklieselwürmchen, An Oliver Briefsendung im FCD Sammelalbum
Die Werke:
Texte:
Für die Liebe sterben
Für die Liebe sterben