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Titel:

StereoTwice Blaupunkt

seit 2016 Klang und Objekt
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Die Ausstellung:

seit 2016

Die Arbeit:

Die Arbeit Stereo Twice ist aus einer Musiktruhe BLAUPUNKT, Arizona, eine Erbstück entstanden. 2014 im Kunst und Wissenschaftsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen hatte ich begonnen mit dem Loop und mit Solarenergie und einer Diskokugel zu experimentieren. 2018 kam die zweite Musiktruhe dazu und die Arbeit Stereo Twice wurde entwickelt. Je nach Ausstellungskontext verändert sich, ob neben Klang noch zusätzliche ortsspezifische Eingriffe mittels Vorhang, Wandfarbe oder ... hinzugefügt werden.

In Stereo Twice (dt.: zweimal Stereo) stehen sich zwei Musikmöbel aus den 1960er Jahren gegenüber. Auf den Plattentellern dreht sich „Give Me Your Love“, eine Hit-Single aus den 80er Jahren von Frank Duvall.
Der musikalische Inhalt ist jedoch zweitrangig, denn die beiden Tonarme sind so manipuliert, dass immer wiederkehrend ein und dieselbe Stelle wiederholt wird.
Es entsteht ein unbestimmter Beat, der durch die Verwendung von zwei Stereo-Klangquellen eine Raumwirkung erzeugt.
Je nachdem wo sich der Besucher im Raum befindet, entsteht eine Klangverfärbung: So erscheinen die beiden Beats teilweise synchron, um sich im nächsten Moment zeitlich und räumlich voneinander zu entfernen und sich dann wiederzufinden.
In dieser Klangarbeit wird mit der Verwendung des Loops einerseits auf die Wiederholung als einem der elementarsten Bestandteile von Musik und gleichzeitig auf die Unmöglichkeit der vollkommenen Gleichheit des Wiederholten an sich verwiesen.

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weitere Ausstellungen:

Party Party Party oder der Fluch der Repetition..., Immanence, Paris, 2023

What comes mex, 30 Jahre Krach?, Künstlerhaus Dortmund, 2022

Schön, dass es schön war, Schloss Landestrost, Neustadt am Rübenberge, 2020

Marler Medienkunstpreise, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, 2018

Stereo Twice, Raum für Freunde, Kunstverein Wolfsburg, 2018

Wir sind was wir waren, Hermannshof Völksen, 2016

Publikationen:

Das Andere ist Etwas, Katalog, 2020

Texte:

Schön, dass es schön war, Paula Schwerdtfeger, 22.02.2026

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Schön, dass es schön war, Jennifer Bork, 22.02.2026

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Für die Liebe sterben