Person:

Joanna Schulte Porträt

geb. 1969, Osnabrück

Studium Bildende Kunst,
FH Hannover, 1995-2001

Meisterschülerin
von Prof. Ulrich Eller 2001

Lehrauftrag FH Hannover,
Fachbereich Bildende Kunst, 2006-2008

Lehrauftrag Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg, Fachbereich Bildende Kunst, seit 2019





Nomdeplum

Quadra Pong 2.0

doppelte Lotte/ DO TWO

Revolver Publishing

Joanna Schulte

Contemporary Artist seit 2002
Für die Liebe sterben

Die multimedial arbeitende Künstlerin Joanna Schulte bewegt sich zwischen Erinnerungs-, Wissens- und Sehnsuchtsräumen. In ihren Objekten, Fotografien und Installationen dramatisiert sie Aspekte alltäglicher Phänomene ebenso wie scheinbar stille Katastrophen und hinterlässt eine nachhaltig ambivalente Stimmung. Thematisch verhandelt sie Liebe und Tod, Vermächtnis und Tradition – mit einem besonderen Fokus auf unterschiedliche Erinnerungskulturen – sowie die Motive von Wanderung und Naturerleben.

Ihre oft installativen Ausstellungen verweben persönliche Objekte, Film, Fotografie, Klang- und Lichtkunst zu atmosphärischen Situationen, die den Raum transformieren und das Publikum vollständig einbeziehen. Diese immersiven Settings sind mehr als reine Begegnungsorte mit Kunst – sie öffnen sich als soziale Spielfelder, in denen Wahrnehmung, Emotion und Interaktion ineinandergreifen.

Charakteristisch für Schultes Werk ist seine Offenheit und fortwährende Veränderung. Keine Arbeit bleibt in ihrem ursprünglichen Zustand bestehen. Zwischen Ausstellungen werden Werke bewusst überarbeitet, neu kombiniert oder ergänzt; Materialien verändern sich, Spuren der Zeit werden integriert, Medien neu gemischt. So entsteht eine lebendige Dynamik, in der sich Arbeiten in jedem neuen Kontext anders zeigen.

Dieser Wandel folgt keinem festen Zyklus, sondern geschieht offen und situativ – auch Jahre nach ihrer Entstehung können Werke in veränderter Form wiederkehren. Im Zentrum steht dabei nicht das Sichtbarmachen des Prozesses selbst, sondern das Hervortreten neuer Seinszustände. Jede Präsentation ist eine Momentaufnahme innerhalb eines größeren, fortlaufenden Entwicklungsbogens: Das Werk erscheint, als habe es in der Zwischenzeit ein Eigenleben geführt, um nun in veränderter Gestalt in die Öffentlichkeit zurückzukehren.

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Vertreten in öffentlichen/privaten Sammlungen:

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Stipendien/Preise:

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Einzelausstellungen:

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Gruppenausstellungen:

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